Anträge und Projektideen - 2012 / 2013

Bei der großen Antragssitzung zum Jugendparlament Innere Stadt haben Vertreter/-innen aus den Beteiligungs-Workshops die entwickelten Anträge eingebracht und der Bezirkspolitik vorgestellt. Im Folgenden werden alle Anträge aus dem laufenden Jugendparlament vorgestellt. Im Rahmen der Antwortsitzung wurden ausführliche Antwortschreiben an die Jugendlichen übergeben.



Projektideen

Schließkästen in der Kärtnerstraße

Wir beantragen eine Initiative der Bezirksvorstehung Innere Stadt. Es geht um die Idee von Schließkästchen auf der Kärtnerstraße, da sich mit schwerem Gepäck schlecht einkaufen läßt. Wir beantragen, dass die Idee auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten hin überprüft und verwirklicht wird.

Antwort des Bezirks: Die Idee wird grundsätzlich positiv gesehen, allerdings gestaltet sich die Umsetzung kompliziert. Auf Ebene der Fußgängerzone sind solche Schließkästen aus optischen Gründen nicht passend. Es wurden Gespräche mit den Wiener Linien gefunden um die Möglichkeit des Angebots im U-Bahn Bereich zu klären. Es hat sich gezeigt, dass vor Jahren ein solches Angebot bestand, dass allerdings wenig genutzt wurde. Im Moment ist die Realisierung des Anliegens also eher unwahrscheinlich.


Unterstützung des Projekts "Wiener Wand"

Wir wären für eine weitere "Wiener Wand" im ersten Bezirk, da es viel zu wenig Plätze in Wien gibt wo sich die Straßenkünstler entfalten können ohne dass ihnen Geldstrafen drohen. Wir beantragen, dass der Bezirk die Möglichkeit prüft, wie das Projekt Wiener Wand durch den Bezirk unterstützt werden kann und das auch zu tun.

Antwort des Bezirks: Der Bezirk würde das Projekt "Wiener Wand" gerne unterstützen. Es hat sich aber gezeigt, dass im Bezirk keine geeigneten Flächen verfügbar sind die von der Wiener Wand genützt werden können. Im Bereich des Donaukanals finden sich zahlreiche Wände an denen Graffiti legal erlaubt ist. Sie sind zu Beginn und Ende mit einer grauen Taube gekennzeichnet.


Kreativraum im Bezirk

In Wien fehlt ein Ort der Kreativität, der Ideen, der Musik, wo sich junge Menschen von überall zusammenfinden können. Kunst, Musik, Theater, Tanz, all diese Dinge. Ein Ort an dem die Möglichkeit besteht sich gemeinsam kreativ/musikalisch auszuleben (und wo man vielleicht auch Workshops besuchen kann). Ein Ort der "frei ist für alle" und auch die Möglichkeit besteht sich zu präsentieren. Es wäre schön wenn ein solcher Ort im ersten Bezirk geschaffen werden könnte, um junge KünstlerInnen und deren Projekte und Konzerte zu fördern.

Außerschulische Angebote - Jugendlokal im Bezirk

Im ersten Bezirk sollte es mehr Angebote für Schüler geben. Wir denken zum Bespiel an Lokale, die aber nicht zu teuer sind, so dass sie für Schüler leistbar sind. Aus dem einfachen Grund, dass viele nicht wissen was sie in den Freistunden machen sollen und einfach planlos durch die Gegend ziehen, selbst wenn es -3 Grad hat.

Jugendzentrum im Bezirk

Wir beantragen beim Bezirk ein Jugendzentrum an einem geeigneten Ort, damit wir nicht auf der Straße unsere freie Zeit verbringen. So ein ähnlicher Wunsch wurde schon sehr oft eingebracht und wir glauben, dass das Interesse wirklich vorhanden wäre. Vor allem zu Mittag und am Nachmittag für die Schüler und Schülerinnen.

Günstige Caffeteria für Jugendliche im Bezirk

Wir beantragen eine Caffeteria extra für Schüler, um dort die Freistunden verbringen zu können, und auch für private Treffen. Sie soll billiger sein als andere Cafes, sie soll gutes, gesundes Essen und Getränke anbieten, nur für SchülerInnen zugänglich sein und an einem zentralen Punkt zwischen mehreren Schulen gelegen sein, bzw. gut zu erreichen.

Antwort des Bezirks: Die Frage, ob und wie ein Jugendtreff im Bezirk eingerichtet werden soll, beschäftigt den Bezirk schon seit längerer Zeit, da dieser Wunsch im Schülerparlament bereits in der Vergangenheit geäußert wurde. Unter anderem in der Sozial- und Jugendkommission des Bezirkes ist der Antrag aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert und diskutiert worden.

Im vergangenen Jahr wurde eine umfassendere Erhebung unter dem Titel "freizeitpädagogische Angebote und Jugendbedarfe in der Inneren Stadt" durch den Bezirk initiiert. Die Erhebung wurde durch die zuständige Stelle des Magistrats (MA 13) vermittelt, wird durch die Fachhochschule St. Pölten durchgeführt und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Diese Studie soll aufzeigen, welche Angebote im Bezirk bereits vorliegen, welche unterschiedlichen Bedürfnisse Jugendliche (Innenstadt-Bewohner und einpendelnde Innenstadt-Schüler) haben und dient dem Bezirk als Entscheidungsgrundlage für weitere Schritte.

In einem ersten Schritt wurde in der Inneren Stadt das Angebot Mobiler Jugendarbeit eingeführt. Das sind ausgebildete JugendarbeiterInnen die speziell für euch im Bezirk unterwegs sind und gemeinsam mit euch Projekte und Aktionen machen. Hier sind auch eure Ideen gefragt. Die Umsetzung eines vom Bezirk finanzierten Jugendtreffpunkts ist jedoch derzeit auf Grund der Kosten nicht realisierbar. Vergleichswerte aus anderen Bezirken zeigen nämlich, dass die Kosten für solche Angebote sich auf bis zu 500.000 EUR pro Jahr belaufen. Die hohen Kosten entstehen vor allem durch Personalkosten, denn wenn ein Raum für Jugendliche geschaffen wird, ist dort auch (pädagogisches) Personal notwendig, das das von den Jugendlichen gewünschte Angebot (Nachhilfe, Freizeitaktivitäten, Essen etc.) bereitstellt. Gerade im Ersten Bezirk sind auch die hohen Mieten ein wichtiges Thema. Da das Jahresbudget des Bezirkes (rund 4 Mio. EUR) großteils gebunden ist, ist es unrealistisch, dass kurzfristig ohne die Hilfe der Stadt Wien das Einrichten eines Jugendtreffens realisiert werden kann. Eine Förderung von der Stadt Wien wurde angefragt, konnte aber noch nicht erreicht werden.




Parkanlagen

Neuer Käfig im Bezirk

Wir haben im Jugendparlament gehört, dass im 1. Bezirk ein neuer, größerer Käfig errichtet werden soll. Wir haben auch die Idee für einen großen Käfig im Bezirk. Im Börsepark ware ein guter Ort dafür. Wir wollen Fragen, wann der neue Käfig gebaut wird, wo er hinkommen wird, wann er fertig wird und wo er hinkommt?

Antwort des Bezirks: Um den Engpass um den Ballspielbereich zu umgehen, ist es geplant, dass im ersten Bezirk ein weiterer Ballspielbereich erstellt wird. Dieser wird im Bereich der U-Bahnstation Schottenring errichtet werden. Das ist für den Bezirk ein sehr großes Projekt, da es um über 150.000 EUR geht. Das ist ein großer Teil des jährlich zur freien Verfügung stehenden Bezirksbudgets (denn der überwiegende Teil des Budgets ist bereits für bestimmte Zwecke gebunden). An dieser Entscheidung erkennt Ihr, wie wichtig uns wirklich die Kinder und Jugendlichen im Bezirk sind. Wir sind bemüht, dass der Baubeginn des Bereiches nächstes Jahr erfolgen kann.


Vergrößerung Käfig Börsepark

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung vom 1. Bezirk, dass der Käfig im Börsepark erweitert und vergrößert wird und mit einem Kunstrasen versehen wird. Wir haben gehört, dass es Pläne gibt und möchten eine Anregung geben.

Antwort des Bezirks: Der Wunsch, den Ihr in Form eines Antrages an den Bezirk herangetragen habt, ist uns bekannt und nicht neu. Wir wissen, dass die älteren Kinder oder Jugendlichen die Jüngeren im Ballspielbereich verdrängen, und dass (deswegen) ein zweiter Bereich gewünscht wird.

Es ist für die Jüngeren wichtig, dass Ihr Euch den Beistand von Erwachsenen holt, die mit den älteren Nutzern des Ballspielbereichs sprechen und sie bitten, Euch auch am Ballspielplatz spielen zu lassen. Unterstützung könnt ihr euch bei der Parkbetreuung holen. Die Parkbetreuung findet in den Monaten Mai bis September jeweils an zwei Wochentagen am Nachmittag statt. Ihr trefft sie im oberen Bereich des Parks (Nähe Wipplingerstraße; Mo und Mi jeweils von 15-18 Uhr, in den Schulferien: 16-19 Uhr). Ihr könnt die Parkbetreuer jederzeit bitten, Euch zu helfen, auch wenn es um die Nutzung des Ballspielbereiches geht.

Um den Engpass um den Ballspielbereich zu umgehen, ist es geplant, dass im ersten Bezirk ein weiterer Ballspielbereich erstellt wird. Dieser wird im Bereich der U-Bahnstation Schottenring errichtet werden. Das ist für den Bezirk ein sehr großes Projekt, da es um über 150.000 EUR geht. Das ist ein großer Teil des jährlich zur freien Verfügung stehenden Bezirksbudgets (denn der überwiegende Teil des Budgets ist bereits für bestimmte Zwecke gebunden). An dieser Entscheidung erkennt Ihr, wie wichtig uns wirklich die Kinder und Jugendlichen im Bezirk sind. Wir sind bemüht, dass der Baubeginn des Bereiches nächstes Jahr erfolgen kann.



Fußballtore im Rudolfpark

Wir suchen bei der Bezirksvorstehung Innere Stadt an, dass sie die Möglichkeit zu Fußballtoren im Rudolfspark überprüft und wenn es möglich ist auch welche aufstellen last. Wir spielen gerne Fußball.

Antwort des Bezirks: Der Wunsch, nach mehr Möglichkeiten Fußball zu spielen, ist uns bekannt. Wir wissen, dass die älteren Kinder oder Jugendlichen die Jüngeren im Ballspielbereich im Börsepark verdrängen, und dass (deswegen) ein zweiter Bereich gewünscht wird.

Der Rudolfspark ist ein besonderer Park, weil er von Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen, Erholungssuchenden und älteren Personen gerne genutzt wird. Da ältere und jüngere Menschen aber unterschiedliche Vorstellungen haben, werden an die Bezirksvertretung unterschiedliche - ja sogar gegensätzliche – Anträge an den Bezirk herangetragen.

Im Börsepark hat die Parkbetreuung bereits mobile Fußballtore. Im Rahmen der Parkbetreuung im Rudolfspark wird auch ein Set mobiler Fußballtore angeschafft, damit Ihr während der Parkbetreuung die Möglichkeit habt, im Rudolfspark Fußball zu spielen. Die Parkbetreuung im Rudolfspark findet in den Monaten Mai bis September jeweils an zwei Wochentagen am Nachmittag statt (Di und Do jeweils von 15-18 Uhr).

Um den Engpass um den Ballspielbereich zu umgehen, ist es geplant, dass im ersten Bezirk ein weiterer Ballspielbereich erstellt wird. Dieser wird voraussichtlich im Bereich der U-Bahnstation Schottenring errichtet werden. Das ist für den Bezirk ein sehr großes Projekt, da es um über 150.000 EUR geht. Das ist ein großer Teil des jährlich zur freien Verfügung stehenden Bezirksbudgets (denn der überwiegende Teil des Budgets ist bereits für bestimmte Zwecke gebunden). An dieser Entscheidung erkennt Ihr, wie wichtig uns wirklich die Kinder und Jugendlichen im Bezirk sind.




Verkehr und Verkehrssicherheit

Fußgängerübergang am Schwarzenbergplatz

Wir nützen regelmäßig die Fußgängerwege am Schwarzenbergplatz, die nach unserer Erfahrung viel zu kurz grün anzeigen. Wir beantragen, dass die Möglichkeit zur Verlängerung der Grünphasen überprüft und wenn möglich auch umgesetzt wird. Vor allem geht es um die Ampeln über den Ring.

Antwort des Bezirks: Diese Kreuzung stellt durch ihre komplexe Situation eine Herausforderung für jene ExpertInnen bei der Magistratsabteilung 46 (Verkehrsorganisation) dar, die für die Programmierungen von Ampelsignalanlagen verantwortlich sind: Öffentlicher Verkehr (Straßenbahn- und Buslinien), Fahrrad-, FußgängerInnen- und motorisierter Individualverkehr mit einer Vielzahl an möglichen Bewegungsrichtungen treffen hier in dichter Frequenz aufeinander und sollen so koordiniert werden, dass einerseits die Verkehrssicherheit in höchstmöglichem Ausmaß gewährleistet ist und andererseits die Flüssigkeit des Verkehrs für alle VerkehrsteilnehmerInnen ermöglicht wird.

Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte ist daher eine Verlängerung der Grünphasen für FußgängerInnen derzeit leider nicht möglich. Dies ist umso mehr schade, da FußgängerInnen laut dem geltenden "Masterplan Verkehr 2003" bevorzugt zu berücksichtigen sind.

Allerdings ist uns bewusst, dass es ein weitverbreitetes Missverständnis gibt: Wenn ein Ampelsignal für FußgängerInnen auf "rot" schaltet, bedeutet dies nicht, dass Personen, welche sich in diesem Augenblick auf dem Übergang befinden, "sofort" und im Laufschritt die Fahrbahn zu verlassen haben. Sämtliche Ampelsignalphasen sind so kalkuliert, dass auch sich langsamer bewegende Personen ohne Gefahr die Überquerung vollenden können ohne in Gefahr zu kommen. Die Ampelsignale für den Querverkehr schalten nämlich nicht sofort auf "grün", sondern entsprechend zeitversetzt. Wenn die Ampel also bereits auf "rot" geschalten hat, darf die Fahrbahn nicht mehr betreten werden. Wer sich aber bereits auf der Fahrbahn befindet, wenn die Ampel auf "rot" schaltet, soll in normaler Gehgeschwindigkeit den Weg zur gegenüberliegenden Straßenseite fortsetzen und wird nicht in Gefahr kommen.



Fußgängerübergang Ecke Babenbergerstraße und Burgring

Wir fordern, dass bei der Babenbergerstraße, Ecke Burgring, der Fußgängerübergang übersichtlicher gestaltet wird, da die Situation angespannt ist. Der Grund dafür ist eine mangelnde Sicherheit für die Fußgänger. Da die Ampel so eingestellt ist, dass sich Fußgänger, Straßenbahn und Autos in die Quere kommen.

Antwort des Bezirks: Das Team der Projektgruppe Jugendparlament kann die Problematik nicht nachvollziehen und wir ersucht daher um nähere Erläuterung/Erklärung (Zeichnung?). Wir bedauern, derzeit keine Antwort/Lösung anbieten zu können.


Parkplätze für Mopeds in der Hegelgasse

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung Innere Stadt die Möglichkeit für spezielle Moped-Parkplätze vor unserer Schule Hegelgasse 14 bzw. in der Gegend prüfen zu lassen. Moped-Parkplätze schützen unsere Mopeds vor Unfällen während sie geparkt sind.

Antwort des Bezirks: Nach Besichtigung der Örtlichkeiten kann gesagt werden, dass tatsächlich zusätzliche Mopedparkplätze benötigt werden und von uns befürwortet werden. Der Platz hierfür wäre idealerweise im Bereich der jetzigen Baustelle bzw. Container. Sobald die Container weggeräumt sind (der Zeitpunkt ist uns leider unbekannt) und die Finanzierung geklärt ist, wird also eine Ortsverhandlung ausgeschrieben und neue Mopedparkplätze geschaffen werden.



Öffentliche Plätze

Weiche Sitzauflagen bei den Steinwellen

Zwischen den beiden Gymnasien sind in der Fichtegasse die Steinwellen-Sitzbänke aufgestellt. Wir beantragen, dass die Bezirksvertretung Möglichkeiten überlegt wie diese etwas weicher gestaltet werden können. Eine Möglichkeit wären zum Beispiel Gummiauflagen.

Antwort des Bezirks: In naher Zukunft wird eines der Gymnasien übersiedeln und das dann leer stehende Gebäude umgebaut werden. Veränderungen im Bereich der Fichtegasse sind in dem Zeitraum daher nicht sinnvoll. Der Bezirk merkt das Anliegen für die Zeit nach der Umbauphase vor und wird nach Möglichkeiten der Umsetzung suchen.


Coole Sitzgelegenheiten am Beethovenplatz

Wir beantragen, dass vor unserer Schule am Beethovenplatz neue und tolle Sitzmöglichkeiten entstehen sollen. Wir möchten vor unserer Schule Enzies, weil sie sehr bequem sind und mehr Sitzgelegenheiten vor der Schule sinnvoll wären.



Sicherheitsgefühl

Aufsicht am Karlsplatz

Wir beantragen im Bereich des Karlsplatz eine gute Aufsicht. Wir haben den Bereich schon als sehr gefährlich erlebt und möchten uns dort auch in der Nacht sicher fühlen.

Antwort des Bezirks: Betreffend den Antrag zur Verbesserung der Sicherheit im Bereich Karlsplatz berichten wir Folgendes. Im Bezirk ist diese Problematik bekannt, und wir sind und waren auch schon in der Vergangenheit laufend in Gesprächen, um hier auf Verbesserungen zu drängen. Eine Konsequenz dieser Bemühungen ist auch der Umbau der Karlsplatzpassage. Ein Ziel dieses Umbaus ist es, das Sicherheitsgefühl in der Karlsplatzpassage zu verbessern, denn nicht nur die Aufsicht, sondern auch die räumliche Ausgestaltung haben eine enorme Auswirkung darauf, in welchen Bereichen sich zwielichtige Gestalten gerne aufhalten. Zum Beispiel ist ein hell ausgeleuchteter und stark frequentierter Bereich ohne unübersichtliche Nischen weniger attraktiv für den Drogenhandel und –konsum.

Um die genauen Details zu den geplanten Verbesserungsmaßnahmen in der Aufsicht zu erfragen, haben wir uns mit dem Stadtpolizeikommando Innere Stadt in Kontakt gesetzt.

Zusammengefasst, ist für die Zukunft einiges an Änderungen vorgesehen:
Es werden verstärkt Bereitschaftseinheiten und zivile Beamte eingesetzt. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht nur Beamte in Uniform für deine Sicherheit sorgen, sondern dass auch Personen in ziviler (also Alltags-) Kleidung Wache halten.
Reinigungspersonal und Help-U-Mitarbeiter werden speziell geschult, das heißt, du kannst sie auch um Hilfe bitten.
Nächtigungen in der Passage werden nicht mehr geduldet.
Bei der WC-Anlage (Nähe McDonalds) wird zukünftig ein kontinuierlicher Streifendienst als Doppelpatrouille eingerichtet.
Es wird mehr, modernere Überwachungskameras und neue Orte für diese geben.

Abschließend möchten wir sagen: wir wissen, dass es sich beim Karlsplatz, vor allem bei der Passage, um eine sensible Gegend handelt, in der es viele Probleme gab. In akuten Gefahrensituationen wende Dich aber jedenfalls an die Personen, die in der Nähe sind, und informiere die Polizei. Wir hoffen aber, dass die Umbau- und Überwachungsmaßnahmen nach der Eröffnung der Passage wirklich helfen und Verbesserungen bringen. Wir behalten die Situation weiterhin genau im Auge. Auch wenn Dir in Zukunft Sicherheitsprobleme auffallen sollten, die Du dem Bezirk mitteilen möchtest, dann komm bitte auf uns zu.




Beleuchtung

Beleuchtung im Börsepark

Wir verbringen viel Zeit nach der Schule im Börsepark. Wir beantragen, dass die Beleuchtung überprüft wird und die lockeren Beleuchtungssteher repariert werden. Dabei soll auch das Licht rund um den Käfig im Park stärker gemacht werden.

Beleuchtung vor dem Akademischen Gymnasium

Wir fordern bessere Beleuchtung vor unserer Schule, da es im Winter nach dem Nachmittagsunterricht ziemlich dunkel ist und man sich dadurch eventuell verletzen könnte.

Antwort des Bezirks: Im Bereich vor der Schule wurde eine Lichtmessung vorgenommen und fest gestellt, dass die Beleuchtung tatsächlich verbessert werden sollte. Der Bezirk hat die notwendigen Schritte eingeleitet und der Eingangsbereich eurer Schule sollte bereits in naher Zukunft besser ausgeleuchtet sein.



Sauberkeit im Bezirk

Mistkübel im Stadtpark

Wir beantragen im Wiener Stadtpark und vor den Schulen in der Inneren Stadt mehr Mistkübel für Zigaretten und Kaugummis. Wir finden, hier liegt generell zu viel Müll am Boden.

Antwort des Bezirks: Wir haben daher befunden, dass dort nicht noch ein weiterer Eimer benötigt wird. Solltet Ihr das anders sehen, etwa weil alle Eimer in der Umgebung ständig überfüllt sind, lasst es uns bitte wissen.

Man sieht also, dass die Sauberkeit in der Stadt viele Stellen in der Stadt beschäftigt. Selbst wenn der Bezirk selbst die Reinigung nicht durchführt, ist aber eine zentrale Aufgabe der Bezirksräte, hier Ansprechpartner für Bürger zu sein und bei den Magistratsabteilungen auf Bereiche aufmerksam zu machen, die gereinigt werden müssen. Wenn Ihr in der Zukunft wieder Anliegen habt, die die Sauberkeit in der Innenstadt betreffen, so könnt Ihr Euch gerne an die Bezirksvertreter wenden.

Die Anträge betreffend die Sauberkeit im ersten Bezirk haben wir mit den Personen und Stellen der Stadt Wien – den "Magistratsabteilungen" – besprochen. Magistratsabteilungen sind die Ansprechpartner des Bezirkes, die für Themen wie die Sauberkeit verantwortlich sind. Je nach dem um welchen Bereich es sich handelt, sind unterschiedliche Magistratsabteilungen verantwortlich. Grundsätzlich ist die MA 48 für die Müllabfuhr und die Reinigung von Straßen und öffentlichen Toiletten verantwortlich. Die Reinigung von Parks ist aber die Aufgabe des Stadtgartenamtes (Magistratsabteilung 42), und Straßenmöblierung wie Bänke werden wiederum von einer dritten "MA", der MA 28 für Straßenverwaltung und -bau, gereinigt. Der Wienfluss wird von der MA45 "Wiener Gewässer" gereinigt. Es müssen hier also viele unterschiedliche Personen und Stellen zusammenarbeiten.

Von den Schülern aus der Hegelgasse kam der Wunsch nach mehr Mistkübeln im Stadtpark. Für die Aufstellung von Papierkörben im Stadtpark ist die MA 42–Wiener Stadtgärten zuständig. Die Projektgruppe Schülerparlament des Bezirkes hat die MA 42 ersucht, die Anzahl der Mistkübel im Stadtpark zu überprüfen. Die Überprüfung hat ergeben, dass im Stadtpark 90 Mistkübel vorhanden sind und die Anzahl der Mistkübel ausreichend ist. Wir haben daher befunden, dass dort nicht noch weitere Abfallbehälter benötigt werden. Solltet Ihr das anders sehen, etwa weil alle Eimer in der Umgebung ständig überfüllt sind, lasst es uns bitte wissen und teilt uns einen konkreten Standort mit.

Auf Grund des Antrages aus dem Jugendparlament hat die Projektgruppe Schülerparlament des Bezirkes die MA 48 ersucht, die Anzahl der Mistkübel vor den Schulen im ersten Bezirk generell zu überprüfen, und das Überprüfungsergebnis der MA 48 ist: "Was die Papierkörbe vor den Schulen betrifft, so ist die MA 48 bemüht, besonders vor Schulen ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Eine Überprüfung der Papierkorbsituation hat ergeben, dass vor jeder Schule im 1. Bezirk mindestens ein großer Papierkorb vorhanden ist, welcher täglich entleert wird. Ausgenommen ist die Volksschule am Judenplatz 6, da die Polizei im Umkreis des Holocaust-Denkmals Sicherheitsbedenken gegenüber Papierkörben hat. Aber auch dort befinden sich die nächsten Papierkörbe in unmittelbarer Nähe vor den Häusern 3-4 und 11."

Speziell die Situation um die Hegelgasse 12 betreffend, haben wir uns die Umgebung um die Schule angesehen und den nächsten Mülleimer in ca. 7 Metern Entfernung vor dem Schultor gefunden. Im Umkreis von etwa 20 Metern waren zumindest fünf Eimer zu finden.



Bessere Reinigung am Schwedenplatz

Wir beantragen von der Bezirksvertretung Innere Stadt sich dafür zu sorgen, daß der Schwedenplatz öfter gereinigt wird.

Antwort des Bezirks: Eure Anträge betreffend die Sauberkeit im ersten Bezirk haben wir mit den Personen und Stellen der Stadt Wien – den "Magistratsabteilungen" – besprochen. Magistratsabteilungen sind die Ansprechpartner des Bezirkes, die für Themen wie die Sauberkeit verantwortlich sind. Je nach dem um welchen Bereich es sich handelt, sind unterschiedliche Magistratsabteilungen verantwortlich. Grundsätzlich ist die MA 48 (Du kennst sicher die orangenen Autos und Jacken) für die Müllabfuhr und die Reinigung von Straßen und öffentlichen Toiletten verantwortlich. Die Reinigung von Parks ist aber die Aufgabe des Stadtgartenamtes (das ist die Magistratsabteilung 42), und Straßenmöblierung wie Bänke werden wiederum von einer dritten "MA", der MA 28 für Straßenverwaltung und -bau, gereinigt. Der Wienfluss wird von der MA45 "Wiener Gewässer" gereinigt. Du siehst also, dass hier viele unterschiedliche Personen und Stellen zusammenarbeiten müssen.

Zum Beispiel ist auch der Schwedenplatz so ein Bereich, der von zwei Stellen gereinigt wird. Während die Mitarbeiter der MA 48 den Boden reinigen, ist für die Reinigung der Sitzgelegenheiten die MA 28 mitverantwortlich.

Auf Grund Eures Antrages, dass der Schwedenplatz besser gereinigt werden soll, haben wir uns mit den jeweiligen Personen in Kontakt gesetzt. Die aktuelle Routine sieht vor, dass der Schwedenplatz grundsätzlich von den Mitarbeiter/-innen der Straßenreinigung mehrmals täglich sowohl am Tag als auch in den Nachtstunden gereinigt wird. Die Reinigung erfolgt einerseits händisch mit dem Besen, aber auch maschinell mittels Kleinkehrmaschine. Die maschinelle Reinigung kann allerdings nur außerhalb der Stoßzeiten bei geringer Fußgängerfrequenz und bei annähernd positiven Temperaturen erfolgen, da sonst das von der Kehrmaschine benutzte Wasser auf den Gehwegen gefriert und man darauf ausrutschen könnte.

Was den Taubenkot betrifft, so stellt der Schwedenplatz mit seiner hohen Fußgängerfrequenz und den vielen Imbissständen einen Anziehungspunkt für Tauben dar, was noch durch einige Besucher/-innen verstärkt wird, die sich nicht an das Fütterungsverbot halten. Die Mitarbeiter/-innen der Straßenreinigung sind bemüht, die Verschmutzungen der Gehwege so schnell wie möglich zu entfernen.

Eine höhere Frequenz der Bodenreinigung ist daher im Moment nicht geplant, aber es ist beschlossen worden, dass die Sitzgelegenheiten am Schwedenplatz diesen Frühling außertourlich gereinigt wurden, was auch schon geschehen ist, und zwar in der ersten Mai-Woche.

Ihr seht also, dass die Sauberkeit in der Stadt viele Stellen in der Stadt beschäftigt. Selbst wenn der Bezirk selbst die Reinigung nicht durchführt, ist aber eine zentrale Aufgabe der Bezirksräte, hier Ansprechpartner für Bürger zu sein und bei den Magistratsabteilungen auf Bereiche aufmerksam zu machen, die gereinigt werden müssen. Wenn Ihr in der Zukunft wieder Anliegen habt, die die Sauberkeit in der Innenstadt betreffen, so könnt Ihr Euch gerne an die Bezirksvertreter wenden.