Anträge und Projektideen - 2016 / 2017

Bei der Antwortsitzung in der Bezirksvorstehung Innere Stadt haben die Jugendlichen alle Informationen über die Bearbeitung ihrer Ideen und Vorschläge durch den Bezirk bekommen. Damit auch Du alle Neuigkeiten nachlesen kannst, findest Du hier die gesammelten Ideen und die Antworten des Bezirks.

Wenn Du Dich für Deine Anliegen, Wünsche, Anregungen und Vorschläge für die Innere Stadt einsetzen möchtest, dann musst Du nicht bis zum nächsten Jugendparlament warten. Herr Bezirksvorsteher Figl und die Bezirksrät/-innen der Inneren Stadt haben regelmäßige Sprechstunden bei denen Du gerne vorbei kommen kannst. Alle Informationen dazu findest Du unter  www.wien.gv.at/bezirke/innerestadt  im Internet.



Projektideen

Legale Graffiti-Wände am Schwedenplatz

Wir haben die Idee für legale Graffiti-Wände auf der Seite des 1. Bezirks unten am Donaukanal. Das Ziel ist, dass schöne Motive nicht direkt wieder übermalt werden. Sinnvoll wäre bestimmt ein größerer Wandabschnitt am Donaukanal. Eine tolle Idee wäre auch eine mobile Graffiti-Wand die an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden könnte. Vielleicht gebe es so eine Wand die bei Anmeldung z.B. von Jugendlichen genutzt werden kann. (Workshop mit BezirksbewohnerInnen)

Antwort des Bezirks: Vielen Dank für Euren Antrag an die Bezirksvertretung INNERE STADT. Im Rahmen des Projektes Wienerwand bietet die Stadt Wien jungen KünstlerInnen aus der Graffitiszene legale Flächen an. Diese Flächen werden durch die Wiener Taube als Wienerwand gekennzeichnet und sind zur freien Nutzung gestattet. In der Inneren Stadt befindet sich am Donaukanal, bei der U2/U4 Station Schottenring eine Graffitifläche. Diese Fläche beträgt ca. 480 m2. Weitere Information erhält ihr auf  www.wienerwand.at 


Begrünung am Stephansplatz

Auf dem Stephansplatz gibt es viele Geschäfte, jedoch fehlen mehr Bäume und generell mehr begrünte Plätze. Dadurch wird die Straße attraktiver und wärmer, wenn man sie entlang geht. (NMS Renngasse, 4A)

Antwort des Bezirks: Vielen Dank für Eure Anregungen zur Verschönerung der Inneren Stadt. Der Stephansplatz wird seit 13. März bis zum Herbst 2017 generalsaniert. Seitens der MA 28 kommt es auch zu Neugestaltung der Platzoberfläche. Derzeit ist es nicht geplant, dort Bäume fix im Untergrund zu verpflanzen. Das Aufstellen von Trögen (wie bisher) ist dann möglich, wenn sich jemand findet, der sich dauerhaft um die Pflege der Pflanzen kümmert. Zur Begrünung der Inneren Stadt – auch nahe des Stephanslatzes – haben wir übrigens eine eigene – und sehr aktive - Kommission, die derzeit eine Vereinbarung mit der Stadt Wien trifft, um einige „-zig“ (Ersatz-)Pflanzungen in den kommenden drei Jahren umzusetzen. Haltet daher bitte in den kommenden Monate und Jahren die Augen offen, und Ihr werdet die Begrünung feststellen.


Freies W-LAN Schottentor/Lise Meitner Gymnasium

Freies W-LAN ist in einer modernen Welt ein wichtiges Thema. Unsere Schule ist direkt bei der Uni und am selben Platz wie das Juridicum. Wir regen an, dass der Bezirk im Umfeld unserer Schule freies W-LAN ermöglicht. Das wäre eine gute und wichtige Aufwertung des Platzes/Bereichs vor unserer Schule. (Lise Meitner Gymnasium, 4A)

Antwort des Bezirks: Wir haben uns das derzeitige Netz an öffentlichem W-LAN im Bezirk angesehen welches aufgrund eines Antrages aus dem Schülerparlament installiert wurde. Im Bereich Schottentor gibt es bereits mehrere installierte Sender, die gratis von jedem benutzt werden können (eine Karte haben wir euch unten eingefügt – rot sind öffentliche und blau sind private Anbieter). Direkt vor eurem Gymnasium gibt es solche Sender unseres Wissens noch nicht. Das Juridicum selbst benötigt zwar kein öffentliches W-LAN, da die Uni Wien ein eigenes internes anbietet, wir reden aber gerade mit der zuständigen Magistratsabteilung darüber, ob freies WLAN auch hier möglich ist.



Offenes W-LAN am Schwedenplatz

Unsere Idee ist, dass an dem sehr belebten Ort Schwedenplatz in der Inneren Stadt, gratis bzw. freies W-LAN installiert wird. Gratis W-LAN gibt es bereits an zahlreichen öffentlichen Plätzen in Wien. Wir finden, dass gerade der Schwedenplatz sehr gut dafür geeignet wäre. (Workshop mit BezirksbewohnerInnen)

Antwort des Bezirks: Wir haben uns das derzeitige Netz an öffentlichem W-LAN im Bezirk angesehen welches aufgrund eines Antrages aus dem Schülerparlament installiert wurde. Im Bereich Schwedenplatz gibt es bereits mehrere installierte Sender, die gratis von jedem benutzt werden können (eine Karte haben wir euch unten eingefügt – rot sind öffentliche und blau sind private Anbieter). In dieser Gegend sehen wir deshalb derzeit keine Notwendigkeit für Veränderungen. Falls das Netz nicht alle Bereiche abdeckt, gebt uns bitte Bescheid, damit wir uns diese Stellen genauer ansehen können!


Gratis W-LAN am Stephansplatz und Graben

Wir beantragen bei der Bezirksvorstehung Innere Stadt, dass am Stephansplatz und am Graben freies W-LAN errichtet wird. W-LAN gibt es schon an einigen Orten in Wien. Wir finden die Innere Stadt wäre ein guter Bezirk dafür. Gerade im Zentrum macht es wirklich Sinn. (BG Stubenbastei, 5. Klasse)

Antwort des Bezirks: Wir haben uns das derzeitige Netz an öffentlichem W-LAN im Bezirk angesehen welches aufgrund eines Antrages aus dem Schülerparlament installiert wurde. Im Bereich Stephansplatz/Graben gibt es bereits mehrere installierte Sender, die gratis von jedem benutzt werden können (eine Karte haben wir euch unten eingefügt – rot sind öffentliche und blau sind private Anbieter). In dieser Gegend sehen wir deshalb keine Notwendigkeit für Veränderungen.


Workshop in Naturwissenschaften

Wir möchten beim Bezirk anfragen welche Möglichkeiten es gibt, dass der Bezirk für die Schulen im Bezirk einen Workshop von NaturwissenschaftlerInnen der Uni Wien organisiert und finanziell unterstützt. (Lise Meitner Gymnasium, 4A)

Antwort des Bezirks: Abhängig davon, ob diese Workshops in der Unterrichtszeit gewünscht sind oder in der Freizeit, gibt es unterschiedliche Angebote. Als Teil Eures Unterrichts sollte dieses Programm mit Euren Lehrern abgeklärt werden, da der Bezirk in die Lehrinhalte nicht eingreift. Sofern dafür eine konkreter Vorschlag besteht, gibt es die Möglichkeit für die Schule, an den Bezirk heranzutreten, wenn eine Unterstützung gefragt ist. Sprecht dazu bitte zuerst mit Eurem Lehrkörper! Für Workshops in der Freizeit gibt es die Kinderuni  www.kinderuni.at  wobei z.B. im Rahmen der Kinderuni on Tour auch naturwissenschaftliche Experimente zum Mitmachen angeboten werden. Die Universität Wien  kinder.univie.ac.at  hat auch ein eigenes Veranstaltungsprogramm für Kinder und Jugendliche, wobei die Termine sowohl für Schulklassen als auch für Einzelpersonen angeboten werden. Wir hoffen, diese Angebote sind interessant für Euch!


Jugendraum in der Inneren Stadt

Wir möchten beim Bezirk nochmals anregen, über einen Jugendraum/Jugendzentrum im Bezirk nachzudenken. Wir wissen, dass es ein Problem mit dem Raum und den Kosten gibt. Es betrifft aber sehr viele SchülerInnen, die im Bezirk eine Schule besuchen. Vor allem zur Mittagszeit und am Nachmittag gibt es Bedarf. (Lise Meitner Gymnasium, 4A)

Antwort des Bezirks: Wir haben als Bezirk in der Tat schon intensiv über ein Jugendcafe diskutiert. Wir stehen hier vor dem Problem der hohen Kosten (Vergleichswerte aus anderen Bezirken liegen bei jährlich sechsstelligen Kosten, bei teilweise schwacher Nutzung), die durch die Raummiete und die laufende pädagogische Betreuung entstehen. Wir haben daher als Bezirk das Angebot der mobilen Jugendbetreuung in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet, auf welches wir hiermit noch einmal gezielt hinweisen wollen. Außerdem gibt es zwei Mal pro Woche ein Angebot für Aktivitäten beim Ballspielplatz am Schottenring. Dieses Angebot hilft jedenfalls von Mai bis September, die Nachmittage gesellig mit anderen Jugendlichen aus dem Bezirk und sportlich zu verbringen. Das Team vom Wiener Familienbund, die das Angebot umsetzt, erzählt Euch bei der Feedback- Sitzung mehr davon. Siehe auch  www.wiener- familienbund.at  Wir laden Euch ein, das Angebot zu nutzen!



Parkanlagen

Fitnessgeräte im Börsepark

Es wäre toll, wenn im Börsepark Fitnessgeräte aufgebaut werden könnten. Dies bietet nicht nur eine Abwechslung für junge und ältere Menschen, sondern auch eine gute Alternative zur den Rutschen oder Schaukel, die gerade für Jugendliche nicht mehr besonders interessant sind. (NMS Renngasse, 4A)

Antwort des Bezirks: Vielen Dank für diesen schönen Vorschlag! Tatsächlich gibt es ein sehr ähnliches Projekt im Bezirk, das wir bereits verfolgen. Es werden nämlich am Donaukanal Fitnessgeräte aufgestellt werden und wir freuen uns sehr, wenn ihr sie rege benutzen werdet.



Offener Bücherschrank im ersten Bezirk

Wir haben die Idee zu einem offenen Bücherschrank in den Parks in der Inneren Stadt. Die Idee ist, dass es im Park so etwas wir eine Bibliothek gibt. So könnten die Leute die sonst vielleicht nur am Handy sind oder denen langweilig ist auch etwas lesen. Dass man so zu sagen gerne in den Park geht. Wichtig wäre, dass es mehr sprachliche Auswahl gibt und zwar sollte es auch kostenlos sein oder für ganz wenig Geld. (ORG Hegelgasse 14, 5B)

Antwort des Bezirks: Wir haben bisher leider noch keine Antwort von der für Parks zuständigen Magistratsabteilung 42 bekommen – wir bleiben aber dran an der Sache! Eure Idee finden wir sehr gut und wir würden uns ebenfalls über mehr offene Bücherschränke im Bezirk freuen!



Sitzmöglichkeiten

Sitzgelegenheiten vor dem Akademischen Gymnasium

Da unser Schulhof eher ein Sportplatz ist, wünschen wir uns von der Schule, auf dem Beethovenplatz noch eine Möglichkeit wo wir zusammensitzen und essen können, wenn das Wetter schön ist. Wir wissen, dass im letzten Jahr ein ähnlicher Antrag im JuPa gestellt wurde und das der Bezirk daraufhin Wanderbänke finanzieren wollte. Wir wünschen uns, dass diese Wanderbänke mal am Beethovenplatz aufgestellt werden oder wir wünschen uns eine fixe Tischbankkombination. In der Nähe des Käfigs am Platz gibt es noch Stellen, die nicht begrünt sind und sich eignen würden. (Akademisches Gymnasium, 4B)

Antwort des Bezirks:
Wir möchten Euch für Euren Antrag herzlich danken. Von Seiten des Bezirks und der zuständigen Magistratsabteilungen stehen wir grundsätzlich mehr Sitzgelegenheiten positiv gegenüber. Wir haben auch auf Grund der Wünsche aus dem Schülerparlament eine "Wanderbank" für den Bezirk angeschafft, welche saisonal an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden kann und derzeit auf dem Börsepark platziert ist. Übrigens haben wir die zwei Holz-Wellenbänke, die vor der Schule am Beethovenplatz stehen, ebenfalls auf Grund von Wünschen aus dem Schülerparlament aufgestellt. Wir nehmen die Idee gerne auf, dass die Wanderbank in der nächsten oder übernächsten Saison am Beethovenplatz aufgestellt wird und besprechen gerne einen geeigneten Ort mit Euch und den anderen Teilnehmer/-innen des Schülerparlaments. In der Zwischenzeit hoffen wir, dass Ihr die Holz- Wellenbänke in der unmittelbaren Umgebung nutzen könnt. Eine Tisch-Bank- Kombination aufzustellen ist daher derzeit nicht geplant.



Sitzmöglichkeiten Lise Meitner Gymnasium/Schottenbastei

Der Platz vor unserer Schule ist ziemlich leer und nicht sehr gemütlich. Es wäre toll, wenn hier einige neue Sitzmöglichkeiten wie beispielweise bunte Wellbänke geschaffen werden könnten, damit man sich während den Pausen oder nach der Schule noch gemütlich hinsetzen kann. Außerdem wäre es schön, wenn der Platz mit ein paar Pflanzen begrünt werden könnte, damit wirkt er lebendiger und ist attraktiver für Passanten, SchülerInnen und Lehrende. (Lise Meitner Gymnasium, 3B)

Antwort des Bezirks:
Wir möchten Euch für Euren Antrag herzlich danken. Wir müssen euch leider mitteilen, dass es eine Begehung zur Eurem Anliegen gab. Bei dieser Verhandlung wurde befunden, dass ausreichend Sitzmöglichkeiten in der Umgebung eurer Schule vorhanden sind. Wir haben allerdings auf Grund von Wünschen aus dem Schülerparlament eine Wanderbank angeschafft. Dies ist eine bunte Wellenbank, die saisonal an unterschiedlichen Orten aufgestellt wird. Derzeit steht sie neben dem Börsepark, also nicht weit weg von Eurer Schule. Gerne können wir bei der zweiten Sitzung des Schülerparlaments geeignete zukünftige Orte für diese Bank besprechen.



Sitzgelegenheiten mit Lautsprechern und Stromanschluss

Wir haben die Idee, dass im öffentlichen Raum im 1. Bezirk attraktive Bänke mit Musik-Boxen und einer Chargingstation/Ladestation für Laptops und Handys aufgestellt werden. (BG Stubenbastei, 5. Klassen)

Antwort des Bezirks: Vielen Dank für diesen kreativen Vorschlag! Wir hatten bereits im letzten Jahr einen ähnlichen Antrag und wissen daher, dass sowohl die Aufstellung als auch die Instandhaltung sehr viel Geld kosten würde. Leider können wir uns diese Investition nicht leisten.



Sauberkeit

Aschenbecher bei Schuleingang

Vor der Schule wird vor allem von den älteren MitschülerInnen geraucht. Es gibt nur einen Mistkübel, der auch als Aschenbecher verwendet wird, manchmal beginnt jener auch zum Rauchen, wenn die Zigaretten nicht ordentlich aus gedämpft werden. Es wäre gut, wenn ein zweiter Mistkübel mit Aschenbecher, möglicherweise etwas weiter vom Schuleingang, platziert werden könnte, da sich durch den Rauch auch einige Menschen gestört fühlen. (Lise Meitner Gymnasium, 3B)

Antwort des Bezirks: Der Magistrat der Stadt Wien hat uns mitgeteilt, dass der Abfallkorb direkt vor der Schule zusätzlich mit einem extra Aschenbecher ausgestattet ist. Zusätzlich gibt es weitere Aschenbecher direkt gegenüber vor dem Juridicum. Wir teilen die Auffassung des Magistrats, dass damit genügend Aschenbecher rund um die Schule vorhanden sind und können diesen Antrag daher nicht positiv beantworten. Außerdem möchten wir anmerken, dass das Rauchen generell sehr ungesund ist und das gilt in noch höherem Maß für Jugendliche. Wir wollen nicht durch noch mehr Aschenbecher rund um die Schule zum Rauchen animieren.



Verbesserungen im Verkehrsbereich

Verkehrsberuhigung

An der Ecke vor der Schule sollte ein Verkehrsschild aufgestellt werden, da hier häufig Lastwagen schnell vorbeifahren und damit die Sicherheit der SchülerInnen gefährdet ist. (Lise Meitner Gymnasium, 3B)

Antwort des Bezirks: Für den gesamten Bereich innerhalb der Ringstraße gilt eine 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung. Der Magistrat der Gemeinde Wien lehnt es daher ab, innerhalb dieses Bereichs zusätzliche Verkehrsschilder aufzustellen, welche genau jene Beschränkung wiederholen würden. Das wäre auch gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht zulässig. Nun haben wir der Verkehrskommission und dem Finanzausschuss der Inneren Stadt vorgeschlagen, vor dieser Ecke ein Warndreieck "Achtung Kinder" am Asphalt aufmalen zu lassen. Wir hoffen darauf, dass diese Idee umgesetzt wird. Bereits fix ist, dass vor dieser Ecke für eine bestimmte Zeit ein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt wird. Dieses zeigt an, wie schnell ein Fahrzeug tatsächlich unterwegs ist und wirkt dadurch auf das Verantwortungsgefühl der Lenkerinnen und Lenker.



Ringübergang bei Stubentor zum Stadtpark

Wir haben ein sehr wichtiges Anliegen, das die Verkehrssituation an einer Schnittstelle im 1. Bezirk betrifft. Beim Ringübergang Stubentor zum Stadtpark gehört ein Warnschild aufgestellt, weil das eine Einbahn ist, aber die Straßenbahn von der anderen Seite kommt. Hier ist es tatsächlich sehr gefährlich, alleine aus unserer Klasse wurden hier bereits zwei SchülerInnen angefahren. Man schaut in die eine Richtung und von der anderen Richtung kommt plötzlich die Straßenbahn. (BG Stubenbastei, 5. Klasse)

Antwort des Bezirks: Der Magistrat der Stadt Wien ist der Meinung, dass die Ringstraße prinzipiell nur an den ampelgeregelten Übergängen überquert werden sollte und wenn alle nur bei grünem Ampellicht die Ringstraße überqueren, dann kann nichts passieren. Wir finden diese Aussage richtig und hatten zusätzlich noch die Idee, dass an jenen Stellen entlang des Parkrings, wo es keine Ampelanlagen gibt und dennoch gequert wird, ein Warnhinweis am Asphalt vor den Straßenbahnschienen aufgemalt wird. Unser erster Vorschlag war, den Text „SCHAU LINKS“ aufzumalen. Dieser Vorschlag wurde vom Magistrat abgelehnt. Nun wollen wir andere Vorschläge (z.B. ein Straßenbahnsymbol) besprechen und prüfen. Dies wird in der Verkehrskommission INNERE STADT erfolgen und wir hoffen auf ein gutes Ergebnis. Außerdem möchten wir Euch auf das Angebot der Wiener Linien aufmerksam machen, dass Workshops zur Verkehrssicherheit angeboten werden, bei dem viele interessant Fragen besprochen werden (bis hin zu „was passiert, wenn der Nothalt-Hebel in der Straßenbahn gezogen wird“).


Bessere Beleuchtung in der Blutgasse

Unser täglicher Weg geht durch die Blutgasse. Wir haben das Gefühl, dass es vor allem im Herbst und Winter hier sowohl in der Früh als auch am frühen Abend und in der Nacht sehr schlecht beleuchtet ist. Wir ersuchen darum, dass die Beleuchtung überprüft wird und nach Möglichkeit auch Verbesserungen vorgenommen werden. (NMS Renngasse, 4B)

Antwort des Bezirks: Unsere Rückfrage bei der für Licht zuständigen Magistratsabteilung 33 hat folgendes ergeben: Vor etwa fünf Jahren wurden die althistorischen Leuchten mit einer neuen Lampentechnologie ausgestattet. Auch wenn die Gasse dadurch etwas dünkler aussieht, erfüllen laut den Experten die neuen Lampen alle Vorgaben und Normen. Die Magistratsabteilung 33 sieht deshalb keinen Bedarf für zusätzliche Maßnahmen.


Verbesserung Beleuchtung Akademisches Gymnasium

Wir wünschen uns eine bessere Beleuchtung direkt vor dem Schuleingang. Zwar stehen dort sechs Straßenlaternen, aber sie sind sehr niedrig und geben kein starkes Licht. Wenn wir um 17 Uhr Schule aus haben, ist es im Winter schon dunkel und manchmal wollen wir uns da noch kurz vor der Schule zum Quatschen aufhalten, also wäre ein stärkeres Licht super, dass wir uns sicherer fühlen. (Akademisches Gymnasium, 4B)

Antwort des Bezirks: Wir haben mit der für Beleuchtung zuständigen Magistratsabteilung 33 Rücksprache gehalten. Es wurde eine Modernisierung der bestehenden Leuchten mit LEDs als mögliche Variante vorgeschlagen. Diese würde jedoch etwa 10.500 Euro kosten – eine Ausgabe die für den Bezirk derzeit leider nicht möglich ist.